Wissenswertes

Wissenswertes über Lilly Künstler Ölfarben

Wissenswertes über Lilly Künstler Ölfarben

 

... zum Thema Ölfarben

Farben aus Pigment und Öl hergestellt, hatten wohl den größten Einfluss auf die Entwicklung der Malerei, sie wurden zu künstlerischen Zwecken bereits im 13. Jahrhundert verwendet. Ursprünglich fertigten Künstler (oder Lehrlinge) ihre eigenen Farben mit den von Ihnen gekauften Pigmenten an.  
Abhängig von den Eigenschaften der verwendeten Pigmente wurden diese Farben mit unterschiedlichen Bindemitteln und Zusätzen wie Leinöl, Walnussöl, Ei-Emulsionen (Tempera) oder Harzen angerieben. Dadurch konnte jeder Künstler die Farben den jeweiligen Anforderungen anpassen und gleichzeitig die bestmögliche Farbqualität sichern.
 
Während in der italienischen Renaissance vorwiegend Walnussöl als Bindemittel für die Pigmente verwendet wurde, kam nördlich der Alpen Leinöl als Bindemittel zum Einsatz. Im Laufe der Zeit wurde Leinöl aufgrund seines niedrigen Preises immer populärer, obwohl einige Maler wie etwa  Vasari Walnussöl als das bessere Öl bezeichneten, da es weniger vergilbt und auch sattere und lebendigere Farben ermöglicht.

Maler wie Van Eyck, Dürer, Da Vinci, Titian, Michelangelo, Rembrandt, Rubens und Van Dyck, aber später auch Corot oder Degas benutzten Walnussöl in ihren Farben.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Mohnöl als weiteres Bindemittel populär, da die langsame Trocknungszeit von Mohnöl dem Malstil der Impressionisten entgegenkam. Heutzutage kommen auch Sonnenblumenöl oder Distelöl zum Einsatz.

Als fertige Ölfarben hergestellt wurden, gaben Künstler die Tradition der Ölfarbenherstellung an spezielle Farbmacher ab. Künstler konnten sich nun zur Gänze der Malerei widmen.  

 


Pigmente

Farbpigmente werden grundsätzlich in organische und anorganische Pigmenttypen eingeteilt. 
 

Trocknungszeit

Pigmente werden üblicherweise in 3 Gruppen hinsichtlich ihrer Trocknungseigenschaften eingeteilt.

Lichtechtheit

Mit zwei Ausnahmen (PR83.1 sowie PY3) verwenden wir in unserem Sortiment nur Pigmente mit Lichtechtheit I (7-8).